Qualität im Pflegeheim

Für die Qualitätsmessung in Pflegeheimen bieten Routinedaten ein großes Potenzial. Denn sie ermöglichen eine sektor- und berufsgruppenübergreifende Perspektive auf die Versorgung der Pflegebedürftigen. Das WIdO entwickelt aus diesem Grund routinedatenbasierte Qualitätsindikatoren für die vollstationäre Langzeitpflege und prüft, wie gut sich damit die Ergebnisqualität der stationären Pflege messen lässt.

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Ärztliche Versorgung im Pflegeheim

Menschen, die in Pflegeheimen leben, haben einen anderen Zugang zur medizinischen Versorgung. Wie die aktuelle Versorgungssituation Pflegebedürftiger aussieht und welche konkreten Versorgungsdefizite es gibt, soll das Projekt „Bedarfsgerechtigkeit der medizinischen Versorgung Pflegebedürftiger in stationären Einrichtungen“ (MVP-STAT) zeigen. Das Projekt, an dem auch das WIdO beteiligt ist, wird durch den Innovationsfonds gefördert.

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Pflegepersonal und pflegende Angehörige

Um die Versorgung von pflegebedürftigen Menschen in Deutschland künftig zu sichern, widmet sich das WIdO in seinen Analysen auch den Pflegenden und den Herausforderungen, vor denen sie stehen. Im Fokus stehen neben den professionellen Pflegekräften auch die pflegenden Angehörigen sowie Unterstützungsangebote, die Pflegekassen Familien, die ihre Angehörigen zu Hause betreuen, zur Verfügung stellen. 

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Rehabilitation und Pflege

Leistungen zur Rehabilitation können helfen, Pflegebedürftigkeit zu vermeiden. Um zu beschreiben, welche Rehabilitationsleistungen pflegebedürftige Menschen erhalten, wertet das WIdO Daten aus, die die Pflege- und Krankenkassen routinemäßig für Abrechnungszwecke erheben.

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Pflege-Report 2020

Der Pflege-Report 2020 zeigt auf: Rund ein Viertel der Pflegehaushalte sind„hoch belastet“

Etwa ein Viertel der Pflegehaushalte fühlt sich durch die Pflegezeitlich und psychisch sehr stark belastet. Gleichzeitig tragen Haushalte, in denen Angehörige zu Hause gepflegt werden, im Durchschnitt nur geringe finanzielle Eigenbeteiligungen. Das sind zentrale Ergebnisse einer repräsentativen Befragung für den Pflege-Report 2020 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Im Mittel geben die befragten Pflegehaushalte eine zeitliche Belastung von mehr als achteinhalb Stunden (8,6 Stunden) pro Tag für die Unterstützung der Pflegebedürftigen an (Abbildung 1). Fast drei Viertel dieser Zeit übernehmen die Haupt-Pflegepersonen. Etwa 1,5 Stunden werden von anderen – nicht bezahlten – Personen und nur knapp eine Dreiviertelstunde (0,7 Stunden) pro Tag von Pflegediensten oder über andere Leistungen der Pflegeversicherung erbracht. Für die Studie befragte das Institut Forsa im Auftrag des WIdO von Dezember 2019 bis Januar 2020 rund 1.100 pflegende Angehörige.

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